Technik & Verfahren — Flugbegrünung

Flugbegrünung — Vegetationsetablierung auf unzugänglichen Flächen

Auf Hochlagen, Steilhängen und in unwegsamen alpinen Lagen ist konventionelle Maschinentechnik nicht einsetzbar. SRBT appliziert gewichtsoptimierte Begrünungsformulierungen per Hubschrauber — mit maximaler Flächenleistung pro Flugstunde.

Gewichtsoptimierung

Mehr Fläche pro Tankinhalt

Der kritische Parameter bei der Flugbegrünung ist das Verhältnis von Tankgewicht zu Flächenleistung. Konventionelle Hydroseeding-Formulierungen mit hohen Faseranteilen sind für den Bodeneinsatz entwickelt — im Flugbetrieb bedeutet jedes zusätzliche Kilogramm Fasermaterial weniger Fläche pro Flugstunde.

SRBT hat Formulierungen entwickelt die mit reduzierten Faseranteilen bei gleichem Wirkmechanismus arbeiten — zuverlässige Saatgutfixierung, ausreichende Wasserspeicherkapazität und Schutz vor Splash-Effekt. Das Ergebnis: mehr Fläche pro Tankinhalt, kürzere Gesamtflugzeit, niedrigere Projektkosten.

Zeitfenster

Kurze Vegetationsperioden und enge Zeitfenster

In Hochlagen ist das Zeitfenster für die Vegetationsetablierung eng — Spätfröste im Frühjahr und früher Wintereinbruch lassen oft nur wenige Wochen für Ansaat und erste Keimung. SRBT setzt eigenentwickelte thermisch aktive Zuschlagstoffe ein die die Temperatur im Keimhorizont aktiv stabilisieren — Keimung wird beschleunigt und die verfügbare Vegetationsperiode wird maximal ausgenutzt.

Fixierung & Versorgung

Zuverlässige Fixierung im unwegsamen Gelände

Auf unwegsamen Flächen die per Hubschrauber begrünt werden steht die zuverlässige Fixierung des Saatguts gegen Windabtrag und Niederschlagserosion im Vordergrund. SRBT kombiniert Biopolymerbinder mit Zuschlagstoffen auf Basis von Pflanzenkohle und Huminsäure — Nährstoffrückhalt, Wasserverfügbarkeit und Keimstimulation werden in einem Applikationsschritt erreicht.

Anwendungsfelder

Wo Flugbegrünung eingesetzt wird

Hochlagen und alpine Steilhänge

Für Bodenmaschinen nicht erreichbare Flächen — Flugbegrünung als einzige praktikable Methode.

Alpine Eingriffsflächen

Lifttrassen- und Skitrassenbau, Lawinenschutzbauten, Steinschlagverbauungen.

Moorrenaturierung in unwegsamen Lagen

Hochmoor- und Niedermoorrenaturierung auf Flächen ohne Maschinenzufahrt.

Extremstandorte mit kurzer Vegetationsperiode

Hochlagen mit weniger als 8 Wochen nutzbarem Zeitfenster für Keimung und Etablierung.